7 Fakten über Astigmatismus – Was Sie über Hornhautverkrümmung wissen sollten

Was Sie über Hornhautverkrümmung wissen sollten

Sie haben eine Hornhautverkrümmung und sind deswegen Brillen- oder Kontaktlinsenträger oder Sie wissen nicht genau, ob Sie unter einer Hornhautverkrümmung leiden? Es gibt Menschen, die haben eine Sehhilfe nur wegen ihrer Hornhautverkrümmung; bei anderen tritt diese Fehlsichtigkeit, auch Astigmatismus genannt, neben Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit auf. Verschwommene Sicht kann die Lebensqualität ganz schön beeinträchtigen. Wir haben 7 Fakten für Sie, die Sie über Hornhautverkrümmung wissen sollten und erklären, wie sie sich behandeln lässt.

1. Unregelmäßige Hornhaut

Bei der Hornhautverkrümmung ist die Hornhaut nicht gleichmäßig rund geformt wie einem normalsichtigen Auge, sondern gekrümmt – daher auch der Name Hornhautverkrümmung. Lichtstrahlen, die auf das Auge treffen, können sich richtig gesteuert werden, also nicht als ein gebündelter Strahl direkt auf der Netzhaut aufkommen. Das einfallende Licht kommt stattdessen ungleich verteilt im Auge an, was zu einer verschwommenen Sicht führt.

2. Hornhautverkrümmung beeinflusst die Wahrnehmung

Wir sehen unsere Welt in 3D, das heißt, wir sehen mehrere Dimensionen, wir sehen Objekte, die nah zu uns sind, sowie Dinge in der Ferne und wir können Entfernungen gut einschätzen. Dieses räumliche Sehen kann jedoch durch Astigmatismus beeinflusst werden. Es wird dadurch nicht mehr so ganz offensichtlich, wie weit weg oder wie nah bestimmte Dinge sind. Problematischer ist es sogar, wenn nur ein Auge von Hornhautverkrümmung betroffen ist. Betroffene können ein gewisses  Ungleichgewicht erleben. Und auch sonst sehen sie unscharf, Kanten und Umrisse sind nicht klar auszumachen. Das gesamte Sehen und dieser Sinneseindruck als Ganzes ist also betroffen.

3. Was ist die Ursache?

Warum jedoch haben Personen Astigmatismus? Dies ist in der Regel schon angeboren. Man kommt damit zur Welt. Jedoch kann auch eine Verletzung des Auges dazu führen, dass die Form verändert ist, dies ist jedoch viel weniger wahrscheinlich.

4. Hornhautverkrümmung ist genetisch bedingt

Wie im Punkt vorher erwähnt, liegt es vielmehr in den Genen, liegt bei jemandem Hornhautverkrümmung vor. Dies ist also auch vererbbar, ganz ähnlich wie die Farbe der Augen. Wir können also nichts dagegen tun; es liegt nicht in unserer Hand, ob wir von Hornhautverkrümmung betroffen sind oder nicht.

5. Astigmatismus wird leicht übersehen

Manchmal ist die Hornhautverkrümmung so gering ausgeprägt, dass Betroffene nur ein wenig verschwommen sehen. Einige denken, ihr leicht verschwommenes Sehen kommt vielleicht nur durch die viele Büroarbeit und das viele Sitzen vor dem Computer. So kann es leicht übersehen werden, dass evtl. eine Fehlsichtigkeit dahinter steckt. Daher sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt wichtig. Denn wird die Hornhautverkrümmung ausgeglichen oder korrigiert, können Betroffene auch Bücher oder Texte auf Tablets, Smartphones oder ihrem Computer wieder viel besser lesen.

6. Regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt

Um die Hornhautverkrümmung rechtzeitig zu erkennen, sind also regelmäßige Untersuchungen bei einem Facharzt für Augenheilkunde wichtig – schon im Kindesalter. Denn es ist nicht gut, wenn ein Auge lange unbemerkt fehlsichtig ist. Außerdem kann es zu Kopfschmerzen führen, unscharf zu sehen.

7. Hornhautverkrümmung kann dauerhaft korrigiert werden

Für Personen mit Hornhautverkrümmung gibt es gute Nachrichten: Sie können diese Fehlsichtigkeit entweder mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen – jedoch kann es sehr lästig sein, auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen zu sein. Die Brille kann stören – beim Sport, in der Freizeit und auf der Arbeit; Kontaktlinsen ebenso. Nimmt man die Brille ab oder die Kontaktlinsen raus, etwa abends, dann ist verschwommene Sicht die Folge. Eine Augenlaserbehandlung bietet die Möglichkeit, die Hornhautverkrümmung dauerhaft zu behandeln. Während einer ambulanten Behandlung, die ca. 10 Minuten pro Auge dauert, kann der Laser die Hornhautoberfläche so glätten, dass der Astigmatismus korrigiert wird. Die Sehhilfe gehört dann der Vergangenheit an.

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