Kontaktsport: Wie der Schutz der Augen Risiken eindämmt und Leistungen erhöht

Kontaktsport: Wie der Schutz der Augen Risiken eindämmt und Leistungen erhöht

Kontaktsport ist ebenso beliebt wie risikoreich. Verletzungen und Gehirnerschütterungen kommen häufig vor. Trotzdem tut das seiner Beliebtheit keinen Abbruch. Gerade junge Sportler lassen sich davon nicht abschrecken, sondern sehen vor allem die Vorzüge: körperliche Fitness und Ausdauer, das Trainieren von Fähigkeiten, die sowohl den Körper als auch die Persönlichkeit stärken und nicht zuletzt der soziale Nutzen, den auch Kontaktsportarten mit sich bringen. Jedoch ist der Schutz der Augen dabei unabdingbar.

Wer eine Kontaktsportart ausübt, muss gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen. Das fängt bei der richtigen Schutzausrüstung an, geht aber noch weiter: Eines der größten Risiken für Sportler ist es, sich Verletzungen an den Augen zuzufügen. Tatsächlich ist das ein Aspekt, der bei all der Schutzausrüstung häufig vergessen wird.

Verletzungen an den Augen vermeiden

Je nach Sportart kommen Helme zum Einsatz, um die Gefahr von Kopfverletzungen zu begrenzen. Für die Zähne gibt den Mundschutz. Außerdem gibt es Knie-, Handgelenks- und Schulterschoner. Das richtige Schuhwerk ist auch wichtig, um verdrehte Knöchel oder gebrochene Zehen zu vermeiden.

Was viele Kontaktsportler jedoch oft nicht erkennen, ist das Risiko, das sie eingehen, wenn sie ihre Brille ablegen, bevor sie loslegen. Helme helfen daher auch, um die Möglichkeit und das Ausmaß von Verletzungen für die Augen zu begrenzen, wird man im Spiel – etwa beim Football – angegriffen. Doch auch beim Kampfsport beispielsweise oder beim Boxen, bekommt man auch mal im Bereich des Kopfes einen Schlag oder Haken verpasst und kann auf den Boden stürzen. Bei solchen Sportarten werden meist keine Helme eingesetzt. Hier ist es ganz besonders schwierig, wenn man ohne Brille und auch ohne Kontaktlinsen über keine klare Sicht verfügt.

Klare Sicht dient als Schutz und erhöht die Leistungsfähigkeit

Scharfes Sehen würde nicht nur helfen, um Verletzungen zu vermeiden, sondern würde zusätzlich die Fähigkeiten des Sportlers verbessern. Wenn sie sehen können, was kommt, können sie gefährlichen Situationen besser aus dem Weg gehen, können sich besser orientieren und schützen so automatisch ihre Augen besser.

Um für eine klare Sicht beim Kontaktsport zu sorgen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Zum einen können Schutzgläser Brillengläser oder Kontaktlinsen von außen abdecken. Oder aber der Sportler entscheidet sich für eine Augenlaserbehandlung, um mit seinen eigenen Augen klar sehen zu können. Dies ist ein ambulanter Eingriff, bei dem der reine Laservorgang nur wenige Sekunden dauert. Wer sich für diesen Weg entscheidet, muss mit einer Beratung, einer ärztlichen Voruntersuchung zwecks Prüfung der Eignung der Augen für das Lasern, der eigentlichen Behandlung und den Kontrolluntersuchungen rechnen. Nach einer relativ kurzen Heilungszeit können Sportler wieder im Ring oder auf dem Feld stehen beziehungsweise ihrem Sport ungehindert (von Brille und Kontaktlinsen) nachgehen. Das verbesserte Sehvermögen bedeutet auch neue sportliche Freiheit, die sich positiv beim Training und bei Wettkämpfen auswirkt. Es ist also sehr wichtig, die Augen beim Kontaktsport nicht zu vernachlässigen, sie adäquat zu schützen und für einen guten Durchblick zu sorgen.

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