Mit der Monovision gegen die Alterssichtigkeit

Mit der Monovision gegen die Alterssichtigkeit

Was ist die Monovision?

Von Natur aus verfügen wir Menschen über ein für die Fernsicht optimiertes Auge (das dominante Auge) sowie über ein auf die Nahsicht ausgelegtes Auge, das sogenannte subdominante Auge. Dieses Phänomen ist, in einer verstärkten Ausprägung, auch bekannt als der „Goetheblick“: Denn bei Goethe war die unterschiedliche Sehleistung der beiden Augen von Natur aus so, dass er bis in das hohe Alter keine Sehhilfe für den Nahbereich benötigte.

Die Behandlungsmethode Monovision verstärkt diesen Ansatz in der Absicht, das Sehen auf allen Distanzen weitgehend ohne Brille zu ermöglichen, also gerade wenn die Alterssichtigkeit das Sehen in der Nähe unmöglich macht.

Vorteile der Monovision

Die Monovision ist eine weitere Behandlungsmethode, die der refraktiven Chirurgie neben der sehr häufig angewandten Linsenimplantation zur Korrektur der Alterssichtigkeit zur Verfügung steht. Die Monovision kann durch den Einsatz verschiedener Laserarten erreicht werden. Darunter ist die LASIK die am häufigsten verwendete Behandlungsmethode. Diese überzeugt vor allem durch ihre extrem kurze Behandlungsdauer von nur circa 10 Minuten pro Auge, wobei der eigentliche Lasereinsatz sogar nur wenige Sekunden dauert. Viele Patienten schätzen die sehr kurze Erholungsdauer nach der Monovision LASIK: Bereits nach ein bis zwei Tagen können die meisten Patienten wieder ihrem Alltag nachgehen. 

Als weiteren großen Vorteil der Behandlungsmethode Monovision LASIK sehen viele Patienten die vergleichsweise günstigen Kosten. Denn eine Augenlaserbehandlung kostet in der Regel weniger als eine Linsenimplantation.  

Nachteile der Monovision

Durch die Optimierung des einen Auges auf das Sehen in der Ferne und des anderen Auges auf das Sehen in der Nähe ist der Seheindruck nach der Monovision zunächst ungewohnt. Denn so entstehen zwei unterschiedliche Bildeindrücke mit einem scharfen und einem unscharfen Bild. Sobald das Gehirn gelernt hat, das jeweils unscharfe Bild zu unterdrücken, kommen die

meisten Menschen sehr gut damit zurecht. Kann sich der Patient allerdings nicht daran gewöhnen, können beide Augen jederzeit auf optimale Fernsicht behandelt werden. Dann ist der Patient allerdings bei der Nahsicht wieder auf das Tragen einer Brille angewiesen.

Um dies zu vermeiden, simuliert der behandelnde Arzt vor der Behandlung mit einer Probierbrille die Monovision. Kommt der Patient in diesem „Probelauf“ gut mit der Monovision zurecht, ist dies in aller Regel dann auch nach der Behandlung der Fall. 

Umfangreiche Erfahrung

Die Monovision LASIK basiert auf der seit über 25 Jahre angewandten Behandlungsmethode LASIK. Diese ist die weltweit am häufigsten eingesetzte Behandlungsmethode zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Die Monovision LASIK wurde als eigenständiges Verfahren 2007 von US Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, FDA) zugelassen.

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