Viele können nicht scharf sehen

Viele können nicht scharf sehen

Ungefähr 25 Prozent  der erwachsenen deutschen Bundesbürger leiden unter Kurzsichtigkeit. Das entspricht einer Anzahl von ca. 15,5 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Seit dem Anfang der achtziger Jahre bietet die refraktive Chirurgie für Betroffene eine weitere Möglichkeit der Kurzsichtigkeit – neben Brille und Kontaktlinse – entgegenzuwirken. Studien belegen einen starken Zuwachs der Kurzsichtigkeit in den Industrienationen in den vergangenen 20 Jahren. „Nicht nur genetische Zusammenhänge können eine Kurzsichtigkeit verursachen. In den letzten Jahrzehnten zeigte sich, dass auch die zunehmende Industrialisierung und bestimmte Umwelteinflüsse diese Fehlsichtigkeit auslösen können“, so der Experte Privatdozent  Toam Katz, Facharzt für Augenheilkunde und refraktive Chirurgie und Medizinischer Direktor von CARE Vision.

Unter Kurzsichtigkeit oder Myopie versteht man eine optische Fehlsichtigkeit, durch die weit entfernte Objekte unscharf erscheinen. Der betroffene Patient sieht in der Nähe besser als in der Ferne. Die Kurzsichtigkeit kann durch eine Brille, Kontaktlinsen oder langfristig durch eine Augenlaserkorrektur reguliert werden. Wenn die Fehlsichtigkeit nicht richtig behandelt wird, kann der Betroffene unter Beschwerden wie Kopfschmerzen und Augenreizungen leiden. Zudem können alltägliche Dinge wie z.B. Autofahren oder Sport durch eine unbehandelte Myopie negativ beeinflusst werden.

Zunahme der Myopie Patienten

Die Anzahl der Betroffenen hat in den letzten Jahrzenten stark zugenommen. Über die Ursachen der Kurzsichtigkeit ist sich die Medizin noch im Unklaren, es wird aber vermutet, dass die Fehlsichtigkeit mit der zunehmenden Urbanisierung und Industrialisierung zusammenhängt. Dabei spielen die Lebensgewohnheiten in den betroffenen Industrienationen eine große Rolle und es wird ein Zusammenhang zwischen Kurzsichtigkeit und häufiger Naharbeit wie z.B. dem Lesen vermutet. In den lesestarken Industrienationen liegt die Anzahl der Myopie-Patienten bei bis zu 90 Prozent, während Naturvölker kaum betroffen sind. Die Medizin vermutet, dass die Naharbeit nur ein kleiner Faktor im Zusammenspiel diverser Ursachen für Myopie ist.

Kurzsichtigkeit und Tageslicht

Diverse Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Kurzsichtigkeit und dem Freizeitverhalten der Betroffenen. So gilt es als erwiesen, dass Kinder umso weniger kurzsichtig werden, je länger sie sich im Freien aufhalten. Ob die Eltern der Kinder kurzsichtig sind oder ob die Kinder häufig und viel lesen, hat ihre Sehleistung nicht weiter beeinflusst. Ein genetischer Zusammenhang und der Aspekt der Naharbeit spielt also keine entscheidende Rolle. „Das Massenphänomen Kurzsichtigkeit kann durch häufige Aufenthalte im Freien gebremst werden, allerdings sollte bei gutem Wetter auch immer eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen vor UV-Strahlen getragen werden“, resümiert Privatdozent Toam Katz M.D..

Eine Myopie muss behandelt werden

Eine unbehandelte Kurzsichtigkeit führt zu einer erheblich eingeschränkten Lebensqualität und kann, wenn sie sehr stark ausgeprägt ist, ernsthafte Erkrankungen der Netzhaut verursachen. „Viele Patienten vernachlässigen ihre regelmäßigen Kontrolltermine beim Augenarzt“, weiß Privatdozent Toam Katz M.D.. Eine sichere und nachhaltige Methode, die Kurzsichtigkeit zu regulieren bietet die Augenlaserkorrektur. Die refraktive Chirurgie blickt auf einen fast 30jährigen Erfahrungsschatz in der Laserkorrektur von Fehlsichtigkeiten zurück und auch die Statistik spricht für sich. Mittlerweile würden 78 Prozent der Brillenträger in Deutschland eine Augenlaserkorrektur nicht ausschließen.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Vote

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Keine Bewertung bis jetzt)
Loading...

Artikel teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.