10 Tipps zur Linderung von Allergie-Beschwerden im Frühling

Allergie - Augentropfen gegen rote undjuckende Augen

Im Frühling erwacht die Welt wieder aus ihrem Dornröschenschlaf und wir genießen jede Minute draußen in der Sonne ganz besonders. Schade nur, dass zunehmend häufiger Symptome einer Allergie uns den Frühling madig machen. Denn gerade zu dieser Jahreszeit fliegen viele Pollen, Gräser und Blüten in der Luft umher und können bei manchen Menschen gerötete, geschwollene, brennende oder lichtempfindliche Augen verursachen. Manchmal treten diese Symptome zugleich mit Schnupfen, Niesen oder sogar Kopfweh auf.

Circa 30% der Deutschen zwischen 18 und 79 Jahren leiden nach eigenen Angaben unter einer Allergie, so eine Studie des Robert Koch Instituts (RKI). Dieser hohen Zahl stehen lediglich circa 5.000 Allergologen gegenüber, die die Betroffenen optimal betreuen können.

Ein Großteil der allergischen Personen reagiert auf jahreszeitlich bedingte Umwelteinflüsse im Frühling. Um allergische Reaktionen im Schach zu halten, gibt es eine Reihe Handlungsempfehlungen, um den Frühling ohne größere Beschwerden überstehen zu können.

1.- Allergie identifizieren. Das Wissen über die Ursache der Allergie ist unumgänglich, um ihr zu begegnen und eine geeignete Therapie einzuleiten.

2.- Kontakt reduzieren. Sobald die Ursache identifiziert ist, sollte man bestmöglich versuchen, den Kontakt zu vermeiden.

3.- Fenster geschlossen halten, sowohl im Auto als auch zu Hause. Im Auto sollten zudem regelmäßig die Luftfilter ausgetauscht werden.

4.- Große Sonnenbrillen nutzen. Auf diese Art können die Pollen von den Augen ferngehalten werden und vermeiden das Eintreten von Sonnenlicht, welches Personen, die aufgrund der Allergie unter gereizten Augen leiden, zusätzlich stört.

5.- Hände waschen. Regelmäßiges Händewaschen ist bei einer Pollenallergie sehr wichtig. Zudem sollten wir es weitgehend vermeiden, die Augen mit den Händen zu reiben,

6.- Aufenthalte an der frischen Luft vermeiden. Vor allem zu den Tageszeiten mit der höchsten Belastung sollten wir uns so wenig wie möglich draußen aufhalten. Dazu gehören vor allem die Morgen- und Abendstunden.

7.- Nutzung von Kochsalzlösung. Augentropfen auf Kochsalzbasis halten die Oberfläche der Augen sauber und mildern die Beschwerden der Allergie. Sie befreien die Augen von Allergenen und beruhigen Reizungen und Trockenheitsgefühle.

8.- Abends duschen. Hypoallergene Kosmetikartikel, Duschgels und Shampoos schützen die Haut. Eine abendliche Dusche sorgt nach einer möglichen Pollenbelastung während des Tages für saubere Haut.

9.- Einnahme von Antihystaminika. Abschwellende Augentropfen mit Antihystaminika helfen, die Allergie in Schach zu halten, dürfen aber nur auf ärztliches Anraten eingenommen werden. Die Nutzung über einen längeren Zeitraum kann die Symptome der Allergie noch verstärken.

10.- Einnahme von kortisonhaltigen Medikamenten. Für schwere Krankheitsbilder einer Augenallergie können, unter ärztlicher Kontrolle, steroide Tropfen gerötete und geschwollene Augen beruhigen.

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