Geschwollene Augen: Symptom einer Allergie

Geschwollene Augen: Symptom einer Allergie

Geschwollene Augen sowie ein brennendes Gefühl, erhöhte Tränenproduktion und eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit sind typische Anzeichen einer Allergie. Häufig sind nicht nur die Augen von den Folgen einer Allergie betroffen, sondern in vielen Fällen treten auch andere grippeähnliche Symptome auf: eine verstopfte Nase, Niesen, Kopfschmerzen und/oder Halsschmerzen.

Eine Reaktion auf Allergene

Die Symptome, die bei den Augen im Zusammenhang mit einer Allergie auftreten, sind die Antwort auf allergene Stoffe, die die Augen reizen. Das können zum Beispiel Hausstaub oder Blütenstaub sein. Die Augen produzieren dann eine Substanz, um gegen diese Stoffe anzukämpfen.

Bei dieser Abwehrreaktion schwellen die Augenlider und die Bindehaut an und sie röten sich. Aus diesem Grund gesellen sich dann häufig noch eine verstärkte Tränenproduktion, ein Brennen oder die erhöhte Lichtempfindlichkeit hinzu.

Vorbeugende Maßnahmen und Behandlung

Allergien haben den Nachteil und Vorteil zugleich, von genau einem Stoff ausgelöst zu werden. Nämlich genau durch ein Allergen, auf das der Körper reagiert. Es ist zum einen sehr lästig, dass bei Exposition mit dem infrage stehenden Stoff mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine allergische Reaktion ausgelöst wird. Gleichzeitig gibt dies dem Betroffenen aber auch die Möglichkeit, entsprechend zu reagieren und vorzubeugen.

Staub, Schimmel, Haustiere, Pollen, Klimaanlagen oder einfach die Umweltverschmutzung sind die häufigsten Ursachen für Allergien. Natürlich sollte man sich so gut wie möglich von diesen Stoffen bei allergischer Reaktion fernhalten, manchmal ist dies aber in der Praxis nicht so einfach. Gerade bei einer Pollenallergie liegt es nicht in unserer Hand, ob wir mit den kritischen Stoffen in Berührung kommen oder nicht.

Was können wir gegen die Allergien tun?

Es gibt eine Reihe guter Tricks, die sich gegen einen Großteil der Allergien bewährt haben:

  • Die Feuchtigkeit im Haus sollte nicht über 50% betragen. Dies ist durch den Einbau von Luftentfeuchtern möglich.
  • Orte mit erhöhter Luftfeuchtigkeit sollten absolut sauber gehalten werden.
  • Gründliches Staubsaugen, vor allem im Schlafraum, ist sehr wichtig.
  • Besondere Vorsicht bei Haustieren: nach Berührung Hände waschen, ggfs. sogar Kleider wechseln
  • In Absprache mit dem Arzt kann die Allergie auch mit Medikamenten bekämpft werden. Besonders bei ausgesprochen unangenehmen Reaktionen wie geschwollenen Augen leisten Antihistaminika gute Ergebnisse. Auch eine Immuntherapie mit Spritzen führt bei allergiebelasteten Personen zu einer deutlichen Verbesserung der Situation.  Selbstverständlich muss die Therapie von einem Arzt begleitet werden.
  • Künstliche Tränen schaffen auch eine Erleichterung und haben keine unerwünschten Nebenwirkungen. Sie unterstützen das Auge, die Allergene wieder los zu werden. Auch verbessern sie den Feuchtigkeitshaushalt, die Rötung und Schwellung.

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