3 Tiere mit schlechter Sehkraft

Adleraugen haben – wir alle wissen, was das heißt! Gestochen scharf sehen zu können, auch Entferntes gut zu erkennen und infolgedessen eine sehr gute Orientierung zu haben. Doch nicht alle Tiere sind mit solch guten Augen gesegnet. Einige Lebewesen verfügen zwar über andere Fähigkeiten, dafür mangelt es bei der Sicher erheblich. Fünf davon möchten wir vorstellen. 

Tiere haben von Natur aus nützliche Werkzeuge von Mutter Natur mit auf den Weg bekommen. Der Sinn: sich in der Wildnis zu behaupten und zu überlegen. Bei folgenden fünf Tieren sind das jedoch nicht die Augen.

Erstens: Nashörner

Sie gelten einerseits als scheu und gemütlich, andererseits jedoch, wenn sie sich bedroht fühlen, als gefährlich, und schnell: Nashörner. Wollen sie sich verteidigen, ist mit ihnen nicht zu spaßen. Zudem sind sie unheimlich schwer – schon bei der Geburt wiegen sie ca. 40 oder 50 kg – und haben beeindruckende Hörner, die auch im Kampf gerne zum Einsatz kommen. Außerdem werden sie bis zu vier Meter lang und ihre Schultern können ca. zwei Meter in die Höhe reichen. Des Weiteren hören und riechen sie hervorragend. Man kann also sagen: Sie sind dank all dieser Attribute mit einem beachtlichen Schutz ausgestattet. Nur das Sehen macht ihnen Probleme. Rennen Sie auf etwas zu, ist es für sie, kurz vor dem Ziel angekommen, schwer auszumachen, worum es sich handelt. Ihre Augen sind außerdem sehr klein; jedoch nutzt es Ihnen, dass häufig Vögel auf ihrem Rücken Platz nehmen und bei sich annähernder Gefahr durch ihre Rufe auch die Nashörner effektiv warnen.

Zweitens: Fledermäuse

Sie flattern los, sobald die Dämmerung hereinbricht: Fledermäuse. Sie sind unheimlich schnell und wir können ihnen schlecht mit den Augen folgen, erblicken wir sie am Himmel. Auch bei genauem Hinsehen, ist es schwierig, ihrem Flattern zu folgen. Sie sehen nicht gut – doch das müssen sie auch gar nicht. Dank ihres Systems der Echoortung mit Ultraschall, können sie ihre Beute auch im Dunkeln ausmachen und schnappen – zum Beispiel Käfer oder andere für den Gaumen der Fledermäuse schmackhafte Speisen. Ihre Ultraschallwellen, die als Echo wieder bei Ihnen ankommen und für eine fabelhafte Orientierung sorgen, machen sie zu exzellenten Jägern, die Hindernisse einfach umfliegen und sich bestens auf ihr räumliches Hören verlassen können.

Drittens: Tiefseefische

Mittlerweile ist auch sie in Ansätzen erforscht: die Tiefsee. Hier dringt kaum noch Licht durch. Trotzdem leben hier Tiere, die bestens an ihre Umgebung angepasst sind. Da ihr Lebensraum extrem dunkel ist, haben viele Tiere Leuchtorgane entwickelt. Der Gespensterfisch beispielsweise verfügt über Röhrenaugen und Spiegelaugen. So können sie vor allem nach oben gucken, aber auch nach unten. Zwar ist ihr Gesichtsfeld eingeschränkt, und die Augen verfügen zwar über Stäbchen, aber keine Zapfen, trotzdem können sie so einiges erfassen, was in ihrer Umgebung vorgeht.

Fazit:

Wir lernen also: Einige Tiere können auf gute Sehkraft verzichten, denn sie haben eine Reihe weiterer Fähigkeiten, die wir Menschen nicht haben. Ihre Augen sind anders und das beeinflusst sowohl ihre Wahrnehmung als auch ihre Verhaltensweisen.

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