Augenlasern in der Schwangerschaft nicht möglich

Augenlasern in der Schwangerschaft nicht möglich

Während der Schwangerschaft durchlebt der Körper der Frau zahlreiche Veränderungen. Es ist es nicht nur der zunehmende Umfang des Bauches, der keine Woche lang gleich zu bleiben scheint. Der ganze Hormonhaushalt und häufig auch die Sehkraft unterliegen Schwankungen – Änderungen, die das große Wunder einer Schwangerschaft mit sich bringt.

Da einer der wichtigen Voraussetzungen für das Augenlasern eine stabile Sehschärfe ist, gibt es entscheidende Gründe gegen das Augenlasern in der Schwangerschaft. Doch nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch bis einige Zeit nach der Entbindung sollten Frauen abwarten, bevor sie sich von Brille und Kontaktlinsen verabschieden.

Veränderung der Augen in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft können sich die Augen der Frau verändern. Meistens kommt es nur zu einer vorübergehenden Änderung der Sehkraft, die allerdings noch während der gesamten Stillzeit zum Tragen kommen kann. Zu den häufigsten Veränderungen am Sehapparat gehören:

  • Veränderungen in der Dicke und der Krümmung der Hornhaut
  • Reduktion der Tränenproduktion
  • Verminderung des Augeninnendrucks

Voraussetzungen Augenlasern

Die refraktive Chirurgie hat das Ziel, mittels verschiedenen Behandlungsmethoden die Abhängigkeit von Brille und Kontaktlinsen bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und/ oder Hornhautverkrümmung zu beenden.

Die weltweit am häufigsten angewandten Techniken sind die LASIK oder die PRK/LASEK. Diese beiden Behandlungsverfahren haben klare Vorteile: Sie gelten als sehr sicher, da sie umfangreich und über Jahrzehnte hinweg erprobt sind, sie erreichen in der Regel optimale Ergebnisse und die Erholung der Augen nach der Behandlung ist schnell und einfach.

Auch wenn die meisten Menschen für eine Augenlaserbehandlung in Frage kommen, gibt es dennoch bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Stabile Sehstärke seit mindestens einem Jahr
  • Gute Augengesundheit

Augenlasern in der Schwangerschaft

Viele Frauen beschäftigt die Frage „Sprechen Gründe sprechen gegen das Augenlasern in der Schwangerschaft?“ Die Antwort ist ebenso einfach wie klar: Ja. Denn schwangere Frauen verfügen häufig nicht über eine stabile Sehstärke. Auch in der Stillzeit kann es durch den veränderten Hormonhaushalt noch zu Schwankungen kommen.

Daher empfehlen wir schwangeren Frauen, die sich für eine Augenlaserkorrektur entscheiden möchten, mit dieser bis zum Ende der Stillzeit zu warten – beziehungsweise sogar etwas darüber hinaus: Erst wenn die Sehschärfe wieder stabil ist, ist die richtige Zeit für die Augenlaserbehandlung gekommen.

Das Augenlasern an sich stellt zwar für die werdende Mutter und für das ungeborene Kind kein Risiko dar. Aufgrund der zuvor beschriebenen möglichen Änderung der Sehschärfe empfehlen wir jedoch zugunsten einer optimalen Korrektur des Sehfehlers bis Abschluss der Stillzeit mit dem Schritt in ein neues Lebensgefühl ohne Brille und Kontaktlinsen zu warten.

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