Wie schädlich ist Smog für unsere Augen

Smog schadet den Augen

Die Umweltverschmutzung ist längst ein Thema, das uns alle angeht. Denn sie ist täglich nicht nur in den Nachrichten, sondern auch vor unserer eigenen Haustüre sind die schwerwiegenden Folgen der immer stärker greifenden Industrialisierung etwa durch Abgase oder verschmutzte Gewässer zu spüren. Nicht verwunderlich also, dass die Politik im Großen wie auch im Kleinen zu einem nachhaltigeren Umgang mit unserer Umwelt anhält.

Umweltverschmutzung zeigt Folgen

Alarmierende Nachrichten über riesige Smogwolken, die tagelang ganze Stadtviertel bedecken, treffen aus Metropolen wie Delhi oder Peking ein. Doch auch in Deutschlands Städten gehören Worte wie Smog und Feinstaubalarm schon beinahe zum Alltag. Die gefürchtete Umweltverschmutzung bedroht somit unsere direkte Umgebung. Die schlechte Luft ist schädlich für unseren ganzen Körper, darunter auch für unsere Augen.

Schutz durch die Hornhaut

Die Haut ist das größte Organ des Körpers. Sie schützt uns vor schädlichen Einflüssen wie UV-Strahlung und giftigen Dämpfen. Die Hornhaut, also die Haut, die unsere Augen schützt, ist vergleichsweise dünner und empfindlicher als die Haut an anderen Stellen im Gesicht. Dadurch sind unsere Augen noch stärker den negativen Folgen der Umweltverschmutzung ausgeliefert. Daher ist regelmäßig saubere, frische Luft auch insbesondere für unsere Augen sehr wichtig.

Formularende

  • Auswirkungen auf die Augen

Früher waren trockene Augen vor allem ein Problem älterer Menschen. Heute sind zunehmend mehr junge Menschen davon betroffen. Neben geröteten, juckenden und tränenden Augen sind trockene Augen ein erstzunehmendes Zeichen dafür, dass die Luftverschmutzung die Augen schädigt. Trockene Augen können entstehen, wenn kleine Partikel oder schädliche Abgase auf die äußere Schicht der Augen treffen und damit den Tränenfilm schädigen. In Gebieten mit geringer Luftbelastung durch Smog kommen Probleme mit trockenen Augen deutlich seltener vor.

  • Eigene Schutzmaßnahmen für die Augen

Die Maßnahmen der Politik, die Luftverschmutzung zu reduzieren, sind sehr sinnvoll. Etwa das Verbot bestimmter Fahrzeuge in den Innenstädten sorgt nicht nur für sauberere Luft in Ballungsgebieten, es erhöht gleichzeitig das Bewusstsein der Bevölkerung, umzudenken. Und auch dies ist wichtig: Schließlich sind wir Menschen in vielen Fällen – wie etwa den immer mehr zunehmenden Konsumdrang, mit verantwortlich für die wachsende Luftverschmutzung.

Die von der Politik vorgegebenen Restriktionen benötigen allerdings einige Zeit, bis durch sie eine für den Einzelnen im Alltag spürbare Reduktion der Luftverschmutzung erreicht wird. Es gibt jedoch ein paar einfache Tricks, wie Sie sich aktiv gegen die negative Begleiterscheinungen der Luftverschmutzung etwas schützen können.

  • Sonnenbrille und Atemmaske tragen

Nicht nur als Schutz vor UV-Strahlung an sonnigen Tagen, auch bei hoher Luftverschmutzung lohnt sich das Tragen einer Sonnenbrille. Gesichtsmasken sorgen in unseren Breitengraden zwar für Aufsehen, jedoch können sie das Gesicht, zum Beispiel beim Radeln an stark befahrenen Straßen, zumindest etwas vor schmutziger Luft schützen.

  • Viel trinken

Ausreichend Flüssigkeit ist für den Körper, aber auch insbesondere für die Augen, das A und O für die Gesundheit. Denn wenn Flüssigkeit im Körper fehlt, haben wir auch weniger Tränenflüssigkeit – und das ist der natürliche, antibakterielle Schutzfilm für die Augen. Das kann dann wiederum zu Irritationen des Auges führen und schlimmstenfalls sogar zu Infektionen, die das Auge nachhaltig schädigen können.

  • Nicht rauchen

Zigarettenrauch ist bekanntermaßen schädlich – nicht nur für die Lunge, auch kann er die Augen zusätzlich austrocknen und irritieren.

  • Nutzung von Luftfiltern

Luftfilter und Luftreiniger haben bereits vor Jahren auch in Privathaushalten Einzug gehalten. Zugegebenermaßen gehören sie längst nicht zur Standardausstattung eines Haushaltes, aber qualitativ hochwertige Geräte leisten durchaus wertvolle Arbeit in Sachen saubere Luft. Sie halten nicht nur Allergene draußen, sondern durch die Umweltverschmutzung bedingte Schadstoffe. Ist es möglich, zuhause sowie auch im Büro einen Luftfilter zu installieren, verringert man die Exposition von Haut, Augen und Lunge gegenüber Smog bereits um einen beträchtlichen Teil.

  • Aufenthalt im Freien bei hoher Belastung vermeiden

Zugunsten der Augengesundheit, aber auch für den gesamten Organismus, sollte der Aufenthalt im Freien bei sehr hoher Belastung der Luft nach Möglichkeit vermieden werden. Das Umweltbundesamt informiert auf seiner Website über aktuelle Belastungswerte.

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