Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit: Unterschiede

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit: Unterschiede

Die Kurzsichtigkeit und die Weitsichtigkeit haben eines gemeinsam: sie sind zwei sehr häufig vorkommende refraktive Sehfehler. Dabei ist die Kurzsichtigkeit jedoch wesentlich stärker verbreitet als die Weitsichtigkeit. Dennoch bestehen einige Unterschiede zwischen den beiden.

Die Sicht in der Nähe und in der Weite

Der am leichtesten zu bemerkende Unterschied zwischen den beiden Fehlsichtigkeiten sind die damit verbundenen Symptome. Kurzsichtige Menschen sehen, wie der Name schon sagt, in der Nähe gut. Weiter entfernt liegende Objekte sehen sie mehr oder minder unscharf – je nach dem, unter wie vielen Dioptrien sie leiden.

Im Gegenteil hierzu verfügen weitsichtige Patienten über eine gute Sicht in die Ferne, haben jedoch Probleme mit dem scharfen Sehen in der Nähe. Nichts desto trotz entwickeln sie ab einem gewissen Alter in der Regel auch Schwierigkeiten, in der Ferne gut zu sehen.

Die Kurzsichtigkeit kommt wesentlich häufiger vor als die Weitsichtigkeit. Das liegt zum Teil daran, dass weitsichtige Menschen, die nur unter wenigen Dioptrien leiden, das erschwerte Sehen in der Nähe nicht bemerken. Denn über die Akkommodationsfähigkeit des Auges kann die Fehlsichtigkeit bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden. Die Linse erhöht ihre Brechkraft durch das Zusammenziehen der umliegenden Muskeln.

Sollte die Weitsichtigkeit unbemerkt bleiben, entstehen häufig Symptome wie Kopfschmerzen, müde Augen und in manchen Fällen das Schielen.

Das Problem

Die Kurzsichtigkeit und die Weitsichtigkeit sind refraktive Defekte, die den gleichen Ursprung haben: in beiden Fällen wird das einfallende Licht nicht auf der Netzhaut abgebildet. Bei der Kurzsichtigkeit liegt der Brennpunkt vor der Netzhaut, bei der Weitsichtigkeit dahinter. Dadurch entstehen die unterschiedlichen Symptome.

Die refraktive Chirurgie als Lösung

Seit mehr als 25 Jahren können sowohl die Kurzsichtigkeit als auch die Weitsichtigkeit mittels einer Augenlaserbehandlung korrigiert werden. Dann können sich die Betroffenen in der Regel von Brille und Kontaktlinsen verabschieden. Unter Anwendung des Excimer Lasers wird die Hornhaut so modelliert, dass die scharfe Sicht wiederhergestellt wird. Für Patienten, die aufgrund ihrer persönlichen Voraussetzungen nicht für eine Augenlaserkorrektur geeignet sind, kommt in vielen Fällen als Alternative eine Linsenbehandlung in Frage.

Der große Vorteil der refraktiven Chirurgie ist heute die umfassende Erfahrung mit den führenden Behandlungsmethoden. Dazu gehören die LASIK und PRK/LASEK Augenlaserkorrekturen, die auch wir bei CARE Vision anwenden. Diese ermöglichen eine sehr sichere, minimal-invasive und effiziente Behandlung der Fehlsichtigkeit.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Vote

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Artikel teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.