Moderne Therapie bei Hornhautverletzungen

Moderne Therapie bei Hornhautverletzungen

CARE Vision und das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf behandeln Hornhautdefekte mit Lasertechnologie

Eine gesunde und intakte Hornhaut ist eine der Grundvoraussetzungen für scharfes Sehen. Denn die glasklare, von Tränenflüssigkeit benetzte vordere Schicht der Augenhaut übernimmt den Großteil der Lichtbrechung zur Bildfokussierung. Gleichzeitig schützt sie die empfindlichen Strukturen des Auges vor äußeren Einflüssen wie Wind, Staub oder Keimen und Bakterien. Bei Verletzungen dieser wichtigen Schutzschicht können Vernarbungen und Trübungen entstehen, die das Sehvermögen ggf. bis zur Blindheit einschränken können. Eine Lasertherapie der Hornhaut kann eine wirksame Methode sein, diese Defekte zu beheben. „CARE Vision führt diese spezielle Behandlung jetzt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durch und erweitert damit sein Behandlungsspektrum“, erklärt Privatdozent Toam Katz M.D., Oberarzt in der Abteilung für Augenheilkunde am UKE und medizinischer Leiter bei CARE Vision.

Für die Entstehung von Hornhautdefekten wie Narben und Eintrübungen gibt es unterschiedliche Ursachen, wie Augenarzt Toam Katz erläutert: „Schon das unabsichtliche Kratzen eines Fingernagels oder versehentliches Greifen in das Auge können Verletzungen auf der Hornhaut verursachen. Auch Entzündungen durch Bakterien und Pilze können Vernarbungen zur Folge haben. Manchmal ist der Defekt auch angeboren und sollte dann schon im Kindesalter behandelt werden.“

Eine oberflächliche Verletzung auf der Hornhaut zieht in den meisten Fällen eine Narbe nach sich. Da diese eine weißlich trübe Färbung aufweist, beeinflusst sie das scharfe Sehen. „Eine gesunde Hornhaut ist kristallklar, nur deshalb kann sie das einfallende Licht brechen. Ist sie aber durch die Narbe getrübt, sehen Betroffene verschleiert und verschwommen, häufig auch verzerrt. Die Narbe kann eine erhebliche Beeinträchtigung  der Sehkraft verursachen“, erläutert der Augenexperte.

Lasertherapie mit phototherapeutischer Keratektomie

Oberflächliche, nicht zu tiefe Hornhautvernarbungen können erfolgreich mithilfe eines Lasereingriffs, der phototherapeutischen Keratektomie (PTK) behandelt werden. Wie häufig bei refraktiv chirurgischen Eingriffen der Fall, wird auch die PTK in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Experte Katz erklärt den Eingriff: „Nach einer genauen Vermessung der Hornhautoberfläche, die die Ausprägung der Narbe erfasst, wird diese mithilfe des Lasers abgetragen und die Trübung beseitigt. Zum Schutz des Auges wird nach dem Lasereinsatz eine therapeutische Kontaktlinse eingesetzt und der Patient muss in den Tagen nach dem Eingriff regelmäßig heilungsfördernde Augentropfen verwenden.“

In den meisten Fällen ist die PTK eine wirksame Therapie, um den Hornhautdefekt dauerhaft zu beheben. „Hält sich der Patient gewissenhaft an die Anwendung der Augentropfen, heilt die durch den Laser erzeugte Abschürfung der Hornhautoberfläche innerhalb weniger Tage ab“, erklärt Toam Katz. „Bis sich die Hornhaut vollständig erholt hat, kann es allerdings einige Monate dauern. Bei einem guten Heilungsprozess ist die Sehkraft dann aber auch wieder vollständig hergestellt und ungetrübt. Allerdings wird sich die Brillenstärke durch den Eingriff leicht ändern.“

Ein weiterer Vorteil für erwachsene Patienten: Die PTK kann ggf. mit einer Sehschärfe korrigierenden Behandlung – der LASEK – kombiniert werden.

Der Augenlaserspezialist CARE Vision bietet die PTK ab sofort in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf für Erwachsene und Kinder an.

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4 Gedanken zu „Moderne Therapie bei Hornhautverletzungen“

  1. Bezüglich diesen Berichtes habe ich mich entschlossen mit CareVision in Verbindung zu treten. Habe seit Jahren Probleme weil stets in der Nacht meine Augenhornhaut reißt. Bin bereits 2002 und 2003 in in der Eberstädter Augenklinik operiert worden, damit sich die Hornhaut wieder narbenfrei bilden sollte. Das hat aber nicht wirklich geholfen. Im Dezember 2018 hatte ich nun ein Infogespräch bei Euch und habe Mitte Januar einen Arzttermin bei Dr. Giesbrecht, in der Hoffnung, dass meine Beschwerden beseitigt werden können.

  2. … hatte heute meinen Untersuchungstermin bei Dr. Giesbrecht. Überaus intensive Voruntersuchung sowie Erläuterung aller relevanten Fragen. Ebenso wurde der Beginn des GRAUEN STAR festgestellt. Eine Multifokallinsen-Implantation sei angeraten. Weitere Schritte werden eingeleitet. Bin auf den weiteren Verlauf gespannt.

  3. Nach Rücksprache mit meiner Krankenkasse sollte ich außer meinem Augenarzt auch noch einen Optometristen hinzuziehen. Dieser stellte fest daß der Tränenkanal verstopft ist und ich Augenlidmassage sowie spezielle Augentropfen anwenden soll. Die Anwendungen wurden ausführlich besprochen. Hatte das Gefühl hier mehr über die Augengesundheit erfahren zu haben als beim Augenarzt.
    Meine Augenhornhaut sollte ich dringend einer PTK unterziehen.
    Habe bereits mit Frau Diaz Leante das weitere Vorgehen besprochen. Die OP ist dann in der CareVision Augenkinik in Frankfurt – die Nachuntersuchungen können dann wieder in Darmstadt sein.

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