LASIK Operation: Behandlungsablauf einer Augenlaserkorrektur

LASIK Operation: Behandlungsablauf einer Augenlaserkorrektur

In der refraktiven Chirurgie gibt es verschiedene Methoden um Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren. Die LASIK Behandlung hat sich mitterlweile als gängigste Methode etabliert und ist die am häufigsten verwendete Technik zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.
Die LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis) ist neben der PRK/LASEK (photorefraktive Keratektomie / Laser-epitheliale Keratomileusis) die am weitesten verbreiteteste Methode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.
Die Bekannt- und Beliebtheit der LASIK stammt daher, dass die Behandlungsmethode für einen Großteil der Patienten eine einfache, sichere, in der Regel schmerzfreie und unkomplizierte Methode zur permanenten Korrektur der Fehlsichtigkeit darstellt. Weltweit wurden bereits ca. 35 Millionen Behandlungen mit der LASIK Methode durchgeführt, daher ist die Technik im Vergleich zu anderen, neueren Methoden bereits ausreichend erprobt, so lassen sich Behandlungsfehler im vornherein weitestgehend ausschließen.

Für die Augenlaserbehandlung mit der LASIK Methode müssen die Patienten im Vorfeld grundsätzlich folgende Bedingungen erfüllen:

Vorliegen von Fehlsichtigkeit und Alter
Bei dem Patient liegt eine Fehlsichtigkeit vor, welche sich mittels Augenlaserbehandlung korrigieren lässt, diese sind Weit-, Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Der Patient trägt Brille oder Kontaktlinsen um seine Fehlsichtigkeit bestmöglich auszugleichen, zudem muss der Patient mindestens 18 Jahre alt sein und seit einem Jahr über eine stabile Sehstärke verfügen. Beim Patienten liegen keine Augenerkrankungen vor, der Patient ist nicht Schwanger und sollte allgemein in einer guten gesundheitlichen Verfassung sein.

Eignung des Patienten durch Untersuchungen vor der Behandlung feststellen
Vor der Behandlung müssen eine Reihe von verschiedenen optometristischen Untersuchungen und Tests durchgeführt werden. Nur durch eine gründliche Voruntersuchung lässt sich die Eignung des Patienten endgültig feststellen. Zudem können durch die ausführliche Voruntersuchung viele mögliche Komplikationen vorab ausgeschlossen werden. Die Untersuchungen werden von unseren Spezialisten für refraktive Chirurgie und Augenheilkunde durchgeführt. Zudem findet vor der Behandlung immer ein persönliches und individuelles Arztgespräch statt, in dem alle Behandlungsdetails genau erläutert werden und der Patient die Möglichkeit hat alle weiteren offenen Fragen zu klären.
Die LASIK Technik basiert auf der Verwendung eines sog. Excimer Lasers. Der Laser formt die Hornhaut und gleicht damit die vorhandene Fehlsichtigkeit so aus, dass das gesehene Bild wieder korrekt auf die Netzhaut projiziert werden kann.

In der Regel kann mit dem Einsatz des Excimer Laser z.B. bei der LASIK oder LASEK Methode eine Kurzsichtigkeit zwischen 0 und 12 Dioptrien behoben werden, bei Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ist eine Korrektur von bis zu 6 Dioptrien möglich. Die tatsächlichen Werte sind jedoch stets von den individuellen Augenparametern des Patienten abhängig.

Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert insgesamt ca. 10 Minuten pro Auge, der spezielle Augenlaser kommt hierbei, je nach Grad der Fehlsichtigkeit, jedoch nur wenige Sekunden zum Einsatz.

• Bei der Behandlung kommt ein spezielles medizinisches Instrument zum Einsatz, das Mikrokreatom. Hierbei handelt es sich um ein sicheres Operationswerkzeug mit dessen Hilfe der Augenchirurg eine dünne Schicht der Hornhaut effektiv und schmerzfrei ablösen kann. Die entfernet Schicht wird zur Seite geklappt und in Fachkreisen als „Flap“ bezeichnet, dieses abgelöste Teil der Hornhaut lässt sich mit einer Art Kontaktlinse vergleichen. Da das Auge nun freigelegt ist erfolgt die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit mittels Laser. Nach dem Lasereinsatz wird er „Flap“ wieder zurück geklappt und verschließt die Hornhaut wieder wie ein natürliches Pflaster.

• Der Excimer Laser ist mit einem sog. Eye-Tracker ausgestattet, er verfolgt stets die Augenbewegungen des Patienten und reagiert in einem Bruchteil von Sekunden. So kann sichergestellt werden, dass der Laser nur in dem genau festgelegten Bereich arbeitet und keine Gefahr für den Patienten besteht.

• Nach Abschluss der ambulanten Behandlung können unsere Patienten die Praxis eigenständig verlassen, jedoch sollten die Patienten nicht mehr selbst aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, da das Auge sich zunächst an die neue Sehkraft gewöhnen muss.

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